Kategorie: Dekolonisation
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VII. Rückwirkungen und Erinnerungen (& Dekolonisation) (114 – 125)
1) Die Welt der Dekolonisation – mit der Welt der (Post-)Kolonien und der (Ex-)Metropolen – wies Dimensionalitäten fast ohne Ende auf. Universelle Aussagen sind nur selten und schwer zu formulieren. 2) 1945+ fanden sich die Kolonialmächte wie die Kolonien unter gravierend veränderten (spätkolonialen) Umständen wieder. 1: Frankreich versuchte die Kolonien so stark wie noch nie…
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VI. Ideen und Programme (& Dekolonisation) (105 – 114)
1) Vom Ökonomie- und Politik-„Himmel“ wechseln wir hier in die Welt der Ideen und „Diskurse“, die in einen längeren Teil zum „dekolonisatorischen Denken“ (1) und einen kürzeren Teil zum Denken für ein „postkoloniales“ Zeitalter (2) unterteilt ist. 2) Während sich für kolonialistisches Denken bei aller Vielfalt einige gemeinsame Motive identifizieren lassen (s. den Band Kolonialismus…
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V. Weltpolitik (& Dekolonisation) (95 – 105)
1) Ein Kurzüberblick zum Kapitel: 1: Zuerst geht es um die Supermacht USA und ihr Lager (I) sowie um die Supermacht SU und ihr Lager (II), sodann um die Blockfreienbewegung (III) und kurz zusätzlich um einige „Sonderfälle“ wie China, Südafrika und den Iran (IV). 2: Der schwieriger zu greifende Nord-Süd-Konflikt wird anschließend diskutiert. 3: Das…
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IV. Wirtschaft (& Dekolonisation) (83 – 95)
1) Am Ende der Kolonialperiode stand fast immer die Hinterlassenschaft einer ökonomischen Revolution. Die unabhängigen Regierungen wollten gewöhnlich an diese Modernitätsgewinne anknüpfen. In einigen Ex-Kolonien verfolgte man bewußt sozialistische Programme, was als besonders fortschrittliche Modernitätsvariante angesehen wurde. Die Wirtschaft bot keine Gelegenheit für vorkoloniale Nostalgie. 2) Herrschaftliche Mischverhältnisse: Der koloniale Staat war meist zu schwach,…
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III. (Viele) Wege zur Souveränität (50 – 83)
1) Nach 1945 begann die intensive Phase der eigentlichen Dekolonisation. Innerhalb von 3+ Jahrzehnten verschwanden die meisten Kolonien in Asien, Afrika und der Karibik. In dem Buch wird dieses Kapitel in 5 Abschnitte unterteilt: I) Südasien II) Südostasien III) Naher Osten, Nordafrika und Mittelmeer IV) Subsaharisches Afrika V) Späte Dekolonisationen. Ich habe noch Unter-Abschnitte gebildet…
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II. Nationalismus, Spätkolonialismus, Weltkriege (27 – 50)
1) Beendete WW1 oder WW2 das „Zeitalter des Imperialismus“? Imperien bildeten bis 1945 weltweit die dominante politische Organisationsform. In WW1 setzten UK wie Frankreich zusammen Kolonialbevölkerung im Millionenbereich ein. Zwar verschwanden die WW1-Verlierer als Kolonialmächte, die Gewinner konservierten aber ihre Kolonialreiche oder vergrößerten sie sogar (aus Verlierer-Territorien). Die Satzung des Völkerbundes (1920+) bekannte sich zur…
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UN 2.0 – im Nachgang zu Rolf Gössner
Am 15.10.25 fand in der Villa Ichon (Bremen) ein Vortrag von und eine Diskussion mit Dr. Rolf Gössner (https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_G%C3%B6ssner) zum Thema „Gleichheit vor dem Völkerrecht oder Recht des Stärkeren? Zu Völkerrechts-Nihilismus, Doppelstandards und Defiziten, aber auch Chancen im internationalen Rechtssystem“ organisiert von der Masch (marxistische abendschule/www.masch-bremen.de) statt. Dieses interessante Event hat mich zu den folgenden…
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I. Dekolonisation als Moment und Prozess (7 – 27)
1) 2 optische Leckerbissen vorweg: Eine png-Map „Kolonialmächte und Kolonialgebiete 1945“ https://de.wikipedia.org/wiki/Dekolonisation#/media/Datei:Colonization_1945.png – sowie eine gif-Geo-Bilderstrecke zur „Chronologie der Unabhängigkeit afrikanischer Länder“ https://de.wikipedia.org/wiki/Dekolonisation#/media/Datei:African_nations_order_of_independence_1950-1993.gif. 2) Dekolonisation: Bedeutung und Begriff: 1: Dekolonisation als vielleicht der wichtigste historische Prozess des 20. Jahrhunderts (D. Rothermund). 2: Der Begriff mutet technisch, undramatisch, aus der Verwaltungspraxis kommend an. 3: Da er…
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VI. Koloniale Wirtschaft (77 – 88)
1) Die Errichtung kolonialer Herrschaft war eines der wichtigsten Mittel, um jenem interkontinentalen Tauschzusammenhang frische Quellen von Naturreichtum und menschlicher Arbeitskraft dauerhaft zu erschließen. Die konkreten Auswirkungen nach Zeit und Raum waren außerordentlich verschieden. 2) Die Kontinuitäten über Dekolonisationen hinweg waren oft stark. Das Ende eines kolonialen Herrschaftsverhältnisses mußte keineswegs die Beseitigung wirtschaftlicher Abhängigkeit nach…
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V. Der koloniale Staat (61-77)
1) Regimetypen und Herrschaftspraxis 1: Imperiale Inhomogenitäten: Kein einziges modernes Imperium war homogen, insbesondere auch das französische überhaupt nicht. Das britische Kolonialrecht kannte (zu Beginn des 20. Jahrhunderts) mehr als 40 Statusarten überseeischer Gebiete, deren Kontrolle sich auf 3 Ministerien verteilte: Auf das Colonial, das India und das Foreign Office. 3 dieser strukturellen Entitäten sind…