1) Ausführlicher lauten elementare Angaben zum Titel wie folgt: Thomas Heberer: China neu denken. Wie ein Land sich verändert und unser Jahrhundert prägt. Das Buch ist in 4/26 beim Drachen-Verlag erschienen, umfaßt 440 Seiten, enthält auch aussagekräftige zumeist farbige Abbildungen, in der Hauptsache (Farb-)Fotos, in der Größenordnung von 100 (!) und kostet 29 € (als E-Book ist es nicht zu haben).
2) Wer ist Thomas Heberer:
1: Fragen wir den Google KI-Modus: HzK: Können Sie einen kurzen Überblick über die Vita von Thomas Heberer geben?
2: Antwort: „Prof. Dr. Thomas Heberer ist einer der renommiertesten deutschen Politik- und Ostasien-wissenschaftler mit dem klaren Forschungsschwerpunkt auf China.
Hier ist ein kompakter Überblick über seinen Lebenslauf:
Akademischer Hintergrund
- Geburt: Am 13. November 1947 in Offenbach am Main.
- Studium: Ethnologie, Politikwissenschaft, Sinologie und Philosophie in Frankfurt am Main, Göttingen, Mainz und Heidelberg.
- Promotion: Im Jahr 1977 an der Universität Bremen.
- Habilitation: Im Jahr 1989 ebenfalls in Bremen im Fach Politikwissenschaft.
Jahre in China (Der Wendepunkt)
- Peking-Aufenthalt: Von 1977 bis 1981 arbeitete er als Lektor und Übersetzer beim Verlag für Fremdsprachige Literatur in Peking.
- Zeitzeuge des Wandels: Er erlebte den historischen Übergang Chinas von der späten Mao-Ära hin zur Reform- und Öffnungspolitik unter Deng Xiaoping hautnah mit.
- Feldforschung: Seit den 1980er-Jahren führt er fast jährlich monatelange Feldforschungen direkt in den verschiedenen Provinzen Chinas durch (u. a. zu ethnischen Minderheiten und Privatunternehmern).
Professuren und Stationen
- Bremen & Trier: Erste Professuren für Wirtschaft Chinas (Hochschule Bremen) und Politik Ostasiens (Universität Trier).
- Duisburg-Essen: Von 1998 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2013 hielt er den Lehrstuhl für Politik Ostasiens an der Universität Duisburg-Essen.
- Gegenwart: Aktuell wirkt er dort weiterhin als Seniorprofessor für Politik und Gesellschaft Chinas am Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST) und spricht fließend Chinesisch.
Möchten Sie mehr über seine konkreten Forschungsinhalte (wie die Nationalitätenpolitik oder das Sozialkreditsystem) oder über seine Rolle am Konfuzius-Institut erfahren?“
3: Meine Bewertung: Da war ein gigantischer Fortschritt erzielt und rüberkopiert in wenigen Sekunden, den ich so erst mal stehen lassen kann.
3) Einige Präzisierungen zu Buch und Lebenslauf:
1: Offenbar ist er 1975 das 1. Mal nach China gereist und seitdem war oder ist er vielfältig mit China „verheiratet“ – bis heute, also seit mehr als 50 Jahren (2026). Das ist außerordentlich bemerkenswert!
2: Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass sein Niveau in der chinesischen Sprache, selbst für China-Wissenschaftler, außerordentlich hoch sein muß. Schon in frühen Jahren arbeitete er mehrere Jahre lang im Verlag für Fremdsprachige Literatur in Beijing.
3: Es ist nicht schwer zu behaupten, dass er die Nr. 1 unter den China-Feldforschern in Deutschland ist.
4) HzK: Meine 1. Annäherungen zu dem Buch: Strapaziöses aus dem deutschen Bibliotheks-Alltag:
1: Meine Versuche zur Fernausleihe scheiterten bislang: 1. Die 1. Metamorphose beim Verbundkatalog GVK war: Es gibt nur 1 Exemplar und das ist nicht entleihbar. 2. Beim 2. Versuch gab es schon 2 Exemplare und mein Ausleiheersuchen wurde angenommen. Bald wurde aber auch dieses Ersuchen negativ quittiert (und mir 1,50 € abgezogen). 3. Nur 2 Exemplare (damals) im gesamten GVK sind natürlich eine kaum überbietbare Voll-Katastrophe (heute vielleicht inzwischen 4).
2: Aufgrund meiner zahlreichen negativen Erfahrungen bei der Fernleihe, aber auch weil eine Anschaffung bei der SuUB (in Bremen) eine extrem gut Idee gewesen wäre, habe ich auch einen Anschaffungsvorschlag bei der SuUB getätigt – bei diesem Titel – einem absoluten „Überflieger-Titel“ sollte das nur eine reine Formalität sein. 1. Lange bekam ich (immerhin) die Auskunft „Bestellt„, dann vor kurzem 2. „Ausleihbar„. Deswegen bin ich heute (22.6.26) aus Bremen-Vahr in die SuUB gestiefelt, um die Ausleihe vorzunehmen. Ich habe einige Zeit damit verbracht, um den ausleihbaren Titel im Regal zu finden (während ich auf dem Boden vor dem Regalbereich herumkroch). Aber da war er nicht. 3. Haben Sie ihn mir vielleicht – im Widerspruch zur vor-minütigen kürzlichen Online-Kontoauskunft – inzwischen zur bevorrechteten Ausleihe und Abholung bereitgestellt? Diese Online-Metamorphose wurde offenbar irgendwann zwischenzeitlich binnen weniger Minuten zuvor vollzogen. Und so konnte ich den Titel in einem speziellen Bereich auffinden. 4. Das Schlimmste bei alledem vielleicht: Viele SuUB-Berater scheinen in einer Welt zu leben, wo der user so ziemlich alles einfach hinnehmen sollte, d.h. wo sie die Kunden ernsthaft und substantiell operativ nicht verteidigen können/wollen und wo sie zu einem substantiellen Fortschritts-Nullover de facto mutiert sind.
(22./24.6.26)
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