Transparenz: SynthID und C2PA (6)

1) SynthID ist eine Technologie von Google DeepMind. Sie funktioniert wie ein unsichtbares digitales Wasserzeichen. C2PA Viewer +3

Das Tool wurde entwickelt, um von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Inhalte sofort zu erkennen. Es wird direkt bei der Erstellung in die Pixel von Bildern, in Videos, Tonspuren oder sogar in Texte eingebaut. Für das menschliche Auge oder Ohr ist es völlig unsichtbar. Spezielle Computerprogramme können es aber sofort auslesen. Viele große KI-Entwickler wie OpenAI nutzen SynthID standardmäßig. OpenAI Help Center +4

Die perfekte Ergänzung zu C2PA 

Sowohl C2PA als auch SynthID wurden erfunden, um KI-Fälschungen im Internet zu entlarven. Sie sind jedoch keine Konkurrenten, sondern ergänzen sich perfekt. Große Plattformen nutzen heute beide Systeme gleichzeitig. OpenAI Help Center +4

Die Unterschiede im Überblick

Eigenschaft C2PA Content CredentialsGoogle SynthID
Wo liegen die Daten?Als Metadaten in einer digitalen „Anhängetasche“ am Rand der Datei.Direkt in den Pixeln oder Wellen der Datei selbst.
Was wird gespeichert?Der gesamte Lebenslauf (Wer hat wann was bearbeitet).Nur das Signal: „Dieses Medium wurde von einer KI erstellt“.
Wie robust ist es?Kann verloren gehen, wenn man einen Screenshot macht oder Dateien kopiert.Übersteht Zuschneiden, Filter und Screenshots problemlos.
StandardEin offener Industrie-Standard, bei dem jeder mitmachen kann.Eine Technologie von Google, die an Partner lizenziert wird.

Warum nutzt man beide zusammen?

Wenn Sie ein KI-Bild mit C2PA und SynthID erstellen, ist es doppelt geschützt: OpenAI Help Center +1

  1. Der C2PA-Zettel verrät dem Nutzer sofort alle Details zum Bild.
  2. Macht jemand einen Screenshot, reißt dieser Zettel ab.
  3. Das SynthID-Wasserzeichen bleibt im Bild eingebrannt. Ein Scanner sieht das Bild und weiß trotzdem: Das ist eine KI-Fälschung. OpenAI Help Center +4

Möchten Sie wissen, mit welchen Programmen oder Apps Sie solche unsichtbaren Wasserzeichen selbst auslesen können?

KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen

2) P.S. HzK: 1. Das Obige wurde wiederum vom Google KI-Modus generiert. Die Überschrift habe ich mir wieder selbst ausgedacht. Es wurden geringfügige Umformatierungen vorgenommen, z.B. wurden gewisse Überschriften auf fett (bold) gesetzt. Die riesengroßen eingestreuten Firmen-Erkennungsicons habe ich (auch diesmal) ausnahmslos weggelöscht. 2. Auf der IO26 berichtet SP ab 20.57 zu diesem Thema. Er bringt reichlich andere Informationen zum Thema, z. B kündigte er an, dass diese Identifizierungsform „bald“ (soon) in Search and Chrome eingebaut und ausgerollt wird.

(27.5.26)


Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert