Die Präsentations-executive person ist Suz Chambers – im Video-Zeitraum 1.23.38-1.33.00. Sie stellt 3 Google-Produkte (oder Produktegruppen) vor:
1) Nano Banana/Pics:
1: Ohne die ausgedehnte Hilfe des KI-Modus (teils auch .en-Wikipedia) hätte ich das Wichtigste in diesem Beitrag nicht schreiben können. Trotz eines relativen Bedeutungsverlustes bleibt Text (heute noch) die analytische Königsdisziplin. Das Thema ist von so zentraler Bedeutung, dass ich hier über die Keynote (soweit ich kann) sogar hinausgehen möchte.
2: Zuerst brauchen wir einen substantiellen Kurz-Überblick zu Nano Banana (NB):
1. Was ist NB: Es ist Googles hochentwickeltes KI-Bildgenerierungsmodell. Es kommt von DeepMind.
2. Versionsüberblick: 01 Der Geburtsmonat war 8/25 (noch nicht so lange her – in Kombination mit Gemini 2.5 Flash Image). Es konnte z.B. das Einfärben von Schwarz-Weiß-Bildern sowie Kleidungswechsel (Virtual Try-On/virtuelle Anprobe) fehlerfrei durchführen. 02 In 11/25 passierte der Sprung ins Profi-Lager mit Gemini 3 Pro Image. Einige Features: Nahezu perfekte Darstellung von geschriebenem, lesbarem Text innerhalb von Bildern (eine alte Schwachstelle von Bild-KIs). Native Erstellung von Infografiken und Diagrammen aus einfachen Textnotizen… 03 2/26: Nano Banana 2 (in Verbindung mit Gemini 3.1 Flash Image). Stichworte dazu sind: Motiv- und Charakter-konsistenz. Echtzeit-Erdung. Textübersetzung im Bild. 04 In 5/26 wurde Banana 2 global freigeschaltet – erkennbar an einem gelben Bananen-Icon. Es gibt Varianten, um Banana 2 kostenlos zu nutzen, aber auch Limitierungen. 05 Wichtig zu wissen: Die Welt von Google Bild- or image-NB folgt bis heute einem eigenen Entwicklungsrhythmus. Die Gemini 3.1. Spezialversion war auf image-AI-computing optimiert, was die Version 3.5 nicht ist.
3: Pics: 1. Auf der IO26 stellte Google mit Google Pics eine völlig neue Design-App vor, die auf dem Nano-Banana-Modell aufgebaut ist, nicht zuletzt gegen Konkurrenzen wie Canvas gerichtet ist. Sie wurde entwickelt, um die Erstellung von Grafiken (wie Flyern, Infografiken oder Social-Media-Inhalten) sowie die präzise Bildbearbeitung ohne Design-Vorkenntnisse radikal zu vereinfachen. Sie enthält Kernelemente wie: Objekt-Segmentierung, Charakter-Konsistenz oder Erweiterte Auflösungen (bis hin zu 4K).
2) Stitch:
1: Google Stitch ist ein wegweisendes, KI-natives Design-Tool aus den Google Labs. Es wurde entwickelt, um den Prozess des User Interface- (UI) und Web-Designs radikal zu beschleunigen. Während das zuvor erwähnte Google Pics für das Erstellen und Bearbeiten einzelner Grafiken gedacht ist, dient Stitch dem Entwerfen ganzer Webseiten, mobiler Apps und Benutzeroberflächen (!) aus einfachen Texteingaben oder Skizzen. Google beschreibt den Ansatz auch als „Vibe Design“: Man startet nicht mit starren Rastern, sondern beschreibt einfach ein Ziel, ein Gefühl oder eine Produktidee.
2: Stichworte zu ausgewählten wichtigeren Kernfunktionen: 1. Prompt-to-UI Generierung: Übergibst du Stitch eine simple Textbeschreibung (z. B. „Erstelle ein modernes Design für eine Laufschuh-Marke“), plant und generiert das Tool in Sekundenschnelle ein komplettes Design-System inklusive Homepage, Produktübersicht und Detailseiten. 2. Echtzeit-Variationen: Per Rechtsklick auf ein Element oder Layout lassen sich sofort unzählige optische Alternativen für Schriften, Farben oder ganze Sektionen generieren, ohne den Rest des Projekts zu zerstören. 3. Von der Skizze zum Prototyp: Du kannst handgezeichnete Web-Skizzen oder Screenshots hochladen. Die KI wandelt diese in editierbare UI-Elemente um und „stitcht“ (verbindet) die einzelnen Screens zu einem klickbaren Prototyp zusammen. 4. Predictive Heatmaps: Stitch nutzt KI, um eine Aufmerksamkeits-Heatmap über dein Design zu legen. Du siehst sofort, welche Bereiche Nutzer beim Laden der Seite am wahrscheinlichsten zuerst betrachten. 5. Sprachsteuerung & Chat: Über einen Voice-Modus kannst du während des Designens Änderungen einsprechen oder die KI um Design-Kritik bitten.
3: Beispiel-UI-Screens mit Angaben zur Verbreitung:

(Screenshot vom Vortrag von Suz Chambers)
4: Google Stitch befindet sich aktuell in einer offenen Beta-Phase. Es ist zwar weltweit für alle Nutzer freigegeben, läuft aber ganz bewusst noch im experimentellen Stadium der Google Labs. Der Status: Seit dem großen Update im März 2026 („Stitch 2.0“) und der jüngsten Präsentation auf der Google I/O im Mai 2026 ist das Tool für jeden zugänglich, der ein privates Google-Konto besitzt. Die Kosten: Die Nutzung ist in dieser Beta-Phase völlig kostenlos. Die Einschränkung: Da es ein Beta-Test ist, gibt es ein monatliches Limit an Generierungen. Google nutzt diese Phase, um das Verhalten des Tools im echten Einsatz zu analysieren und die dahinterstehenden Gemini-Modelle weiter zu verfeinern. Du musst dich also nicht mehr auf eine exklusive Warteliste setzen lassen, sondern kannst direkt über die offizielle Seite stitch.withgoogle.com einsteigen und deine ersten Benutzeroberflächen per Sprache oder Text entwerfen.
3) Flow:
1: Google Flow ist Googles hochentwickeltes, KI-basiertes Creative Studio für die Film- und Content-Produktion. Das Tool vereint die Generierung von Bildern und hochauflösenden Videos auf einer gemeinsamen Plattform und richtet sich an Kreative, Filmemacher, YouTuber und Social-Media-Manager. Es wurde entwickelt, um teure und komplexe Bild- und Videoschnitt–programme durch ein einziges, intuitives KI-System zu ersetzen.
2: Es kombiniert das Beste aus 3 Google-Modellen: 1. Veo (Videogenerierung). 2. Nano Banana (Bildgenerierung/s.o.). 3. Gemini: Ist dafür zuständig, dass die KI Ihre Prompts (Befehle) extrem präzise versteht und verfeinert. 4. Und da ist auch noch Google Flow Music.
3: Dieser ganze (obige) Beitrag (12) ist m.E. intellektuell sehr herausfordernd. Fast alles ist Neuland – jedenfalls für mich. Vielleicht ist es daher eine gute Idee, das Medium zu wechseln und ein YouTube-Video einzustreuen: In diesem offiziellen Leitfaden von Google Labs erfährst du Schritt für Schritt, wie du mit Google Flow filmische Szenen erstellst: Der Link ist https://www.youtube.com/watch?v=9nVEfjmDlVk: Der Titel ist: Creating in Flow | How to use Google’s new AI Filmmaking Tool (2.52) (in .en).
4: Die wichtigsten Kernfunktionen von Google Flow können Sie leicht über den KI-Modus herausfragen. Es sind einige. Aber vielleicht brauchen Sie auch erst mal eine Pause.-
5: Die Kostenstruktur von Flow ist komplex – aber jedenfalls wird berichtet, dass es auch eine kostenlose Variante gibt, die allerdings stark beschnitten ist und bei aufwändigen Renderingprozeduren schnell an seine (unerbittlichen) Grenzen stösst.
(11.6.26)
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