1) Es geht hier um eine Graphik, genauer gesagt um ein Linien-Diagramm, mit dem Titel: Entwicklung der Bevölkerungszahlen für den Zeitraum 1750 bis 2024 bezogen auf China, Indien, Großbritannien, Kanada und Australien. Diese 5 Territorien spielen bei Stuchtey, Kapitel 6, eine große Rolle und eine solche Graphik kann zur grundlegenden Orientierung (bis heute) stark beitragen.
2) Zuerst habe ich den Google KI-Modus (mündlich) beauftragt, eine solche Graphik für mich zu generieren. Das folgende Ergebnis hat Google binnen weniger Sekunden abgeliefert:

3) (Statische) Bildformate: 1: Wenn ich im aktivierten Bildbereich (in Libre Office Writer) mit der rechten Maustaste klicke und danach „komprimieren“ bestätige, sehe ich, dass Einstellungen für PNG und JPEG angeboten werden, per Default ist bei mir (jetzt zumindestes) PNG aktiviert. Es sieht so aus, dass bislang sämtliche Bilder in meiner WordPress-Mediathek im PNG-Format vorgehalten werden und auch so eingebaut wurden. 2: Wenn Sie den KI-Modus fragen, was die Vor- und Nach-teile der wichtigsten Bild-Formate sind, so hat die KI mit der zutreffenden Beantwortung keine Probleme. Probieren Sie es aus! 3: Etwas Background: 1. Peter Müller hat in seinem „Einstieg in WordPress 6“ in der bislang letzten Ausgabe, also der 6. aus dem Jahr 2025, im (wohlstrukturierten) Kapitel 7 zur „Mediathek“ nur das Bildformat JPEG verwendet und auf eine Diskussion verschiedener Bildformate verzichtet. 2. Im WP6-Handbuch bin ich im Index (mit etwas Mühe) auf den Eintrag „JPEG XL“ gestoßen, der auf die Seite 557 verweist. Dort beginnt ein grau unterlegter Info-Kasten: Moderne Bildformate WebP, AVIF und JPEG XL (insgesamt kürzer als eine halbe Seite). 3. Die Google-KI hat mir aber zu einer ganz anderen Vorgehensweise geraten, nämlich nicht eine statische Bilddatei anzusteuern als vielmehr ein Interaktives Diagramm mit einer Software wie Visualizer zu kreieren: Dieses Thema fehlt in den 2 referenzierten (E-)Büchern komplett.
4) Die Interaktive-Diagramm-Software Visualizer: Warum Visualizer: Es handelt sich hierbei um ein WP-Plugin. Ich habe mich per wordpress.org über dieses Plugin informiert und auch Tests im Internet berücksichtigt. Nicht zuletzt bietet es bereits in der kostenlosen Version viele wichtige Funktionalitäten. Es gibt andere Interaktive-Diagramm-Softwareprodukte, aber ich habe mich für meinen 1. Versuch für Visualizer entschieden.
5) CSV und das Kalkulationsprogramm: Um diese Software zu nutzen, muß ich meinen Workflow etwas umstellen: Zuerst muß ich die Diagramm-Daten als CSV in eine Tabellenkalkulations-Datei, in meinem Falle nach Libre Office Calc, kopieren. CSV ist ein Format, dem ich bislang halbwegs erfolgreich ausweichen konnte, jetzt aber geht das nicht mehr. CSV (Comma Separated Values/Komma-getrennte Werte) ist gewissermaßen die einfachste Form einer Tabelle. Für weitere Infos frage die Google-KI nach CSV (hier nur dies: Man muß u.a. darauf achten, ob „,“ oder „;“ als Trennzeichen erwartet werden).
6) Jetzt kommt Visualizer ins Spiel: Er arbeitet grundsätzlich anders als statische Bildformat-Software. Es greift sich die CSV-Daten, um daraus nach den eigenen Regeln Interaktivität zu generieren. Wenn Du mit der Maus in der generierten Graphik herumfährst, werden an den Touch-Punkten, zahlreiche zusätzliche spezifische Informationen angezeigt. Das ist quasi eine Tabellen-Graphik 2.0 in WordPress.
7) Das mag für den Einstieg reichen. Aus der Praxis melde ich mich hoffentlich bald zurück.
(4.5.26)
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