1) Im Englischen liegt die Bedeutung beider Begriffe sehr nah beieinander – die Überlappungsflächen sind groß – in beiden Fällen könnte eine gute Übersetzung ins Deutsche je nach Kontext Vorlage oder Muster sein.
2) Templates: Im WordPress-Kontext sind die Begrifflichkeiten aber hinreichend gegeneinander abgegrenzt. Ich werde dazu nur allererste Bemerkungen machen (weil die Grenzen meiner Kompetenz nicht weit sind). Ein erster Schritt der Annäherung kann das Kapitel 5.10 in Müller´s „Einstieg“ sein (S. 153+), wo er in tabellarischer Form einen Überblick über sieben besonders wichtige WordPress-Seitentypen gibt (Startseite, Seite, Beitragsseite, Einzelansicht, Archivseiten, Suchergebnisseite und 404-Seite). Templates sind die Grundlage für alle von WordPress erzeugten Webseiten (Kapitel 15.4, 397++), sie basieren auf einem entsprechenden Theme; und im Falle des Themes Twenty Twentyfive (TT5) erinnern die standardmäßig vorhandenen Templates (Müller zählt hier 8 auf) weitgehend an die Seitentypen.
3) Patterns: Nach Müller (Kapitel 11, S. 295++) sind „Vorlagen“ anpassbare Fertig-Layouts für Abschnitte und Seiten. Wenn man im Backend unter Vorlagen stöbert (am besten ganz unten den Button „Alle Vorlagen erkunden“ anklicken), dann sind bei mir mehr als 100 Vorlagen gelistet. Heute (8.7.25) findet man unter https://wordpress.org/patterns/ 2138 Angebote. Sie können eingefügt und angepaßt werden. Müller fügt als erstes Beispiel eine „Über-mich-Vorlage“ ein. Vorlagen für „Header“ und „Footer“, gleichzeitig „Template-Teile“ genannt, sind hier ebenfalls mitgelistet. Der Unterschied zu den übrigen Vorlagen scheint darin zu bestehen, dass sie eine besondere Beziehung zu Templates haben.
(8.7.25/9.7.25)
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