1) Die Ausgangssituation: Mein grundlegender Workflow in Sachen WordPress sieht bislang so aus: Ich schreibe den originalen Text mit Libre Office (LO) Writer. Dann kopiere ich den Text stückweise (Absatz für Absatz) im WP-Backend in einen neuen Beitrag (oder eine neue Seite) hinein. Bei diesem Prozeß können noch kleinere finale Veränderungen am Text vorgenommen werden. Bis jetzt ging es gewöhnlich nur um reine Texte. Jetzt befinden sich aber drei Texte in der Pipeline, die jeweils ein Bild enthalten.
2) Diese Bilder waren genauer gesagt Screenshots und wurden ziemlich flott mit dem Microsoft Windows Snipping-Tool (kurz Snip) generiert. Das Icon sieht so aus:

Nach dem Aufruf dieses Tools habe ich Folgendes gemacht: 1. Das Rechteck auf dem Screen mit der Maus aufgezogen, welches den Screenshot bilden soll. 2. Nicht immer aber oftmals habe ich den dortigen gelben Stift aktiviert, um geeignete Screenshot-Teile besonders zu markieren. 3. Der Screenshot befand sich zu diesem Zeitpunkt im Zwischenspeicher und ich habe ihn dann per „strg + v“ in den Text eingefügt. Man kann noch Einiges mehr mit dem Tool machen – ich habe es sozusagen sehr minimalistisch genutzt, was die Vorteile hat, dass man sich dieses Prozedere sehr schnell aneignen wie auch anwenden kann.- Das Tool gehört seit Jahren zum Standardrepertoire von Windows, ist also kostenlos inbegriffen. Da ich das Tool sehr oft verwende, habe ich es als Icon in der unteren Windows-Taskleiste abgebildet. Man kann das Tool durch eine entsprechende Eingabe in dem Windows-Suchfeld sofort finden. Ausführlichere Informationen bietet Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Snipping_Tool an.
3) Das Tool unterstützt einige Bildformate: Für Fotos ist .jpg das richtige Format. Für Illustrationen oder andere Grafiken mit nur wenigen Farben (oder Transparenz) ist .png vorzuziehen (s. Brinkmann/Kraft, 2025, S. 216). Meine drei (bzw. vier) Screenshots waren alles Fälle für .png. WordPress tickt in diesem Zusammenhang etwas anders als „Writer“ und deswegen muß man die Screenshots markieren und jeweils in eine eigene Datei speichern. In die (zu vergebenden) Dateinamen sollte man etwas Gehirnsaft investieren, damit man auch nach Jahren in einem großen Haufen von Dateinamen sie sofort mit einem Bild im eigenen Kopf verbinden kann. Bei den unzähligen Einstellungsmöglichkeiten habe ich immer die default-Einstellungen von Microsoft übernommen und gehofft, dass die resultierenden .png-Bilder immer unter 150 KB bleiben, was eine unproblematische Größenordnung wäre. Das war zum Glück (bislang) der Fall.
4) Der Upload in die Mediathek rückt näher. Die drei Dateien in der Pipeline mit inklusiven Grafiken haben die Titel: 1. Iconology. 2. Google-I-O-25. 3. Mediathek-und-Dateimanager-Plugin. Sie werden sie hoffentlich bald rezipieren können. Jetzt müssen Sie (oder ich) entscheiden: Wollen Sie erst mal alle Dateien für die Mediathek nur dorthinein schütten – oder wollen Sie sich gleich in die vorhersehbaren Ordnerstrukturen hineindenken – ich favorisiere das Letztere. Zur Umsetzung brauchen Sie in WordPress zwingend ein darauf spezialisiertes Plugin (im vorgenannten Beitrag Nr. 3 wird das erläutert). Als Ordnernamen für die vorhandenen Dateien habe ich mir überlegt: graphics-25-06 sowie events-25-06.
5) Beim Google-Event-Screenshot trat ein Snip-Sonderproblem auf: Ich habe mir sehr viel Mühe gegeben, um die knapp zwei Stunden-Google-Keynote vom 20.5.25 in 33 Punkten auf einer Printseite auf den Punkt zu bringen. Beim Markieren des Textes für den Snip-Shot hätte ich entweder bestialisch verkleinern müssen oder aber scrollen müssen, um den ganzen Text greifen zu können. Das erstere schien mir zu abenteuerlich zu sein, das zweitere habe ich nicht hingekriegt (vielleicht wird Scrolling nicht unterstützt). Meine Lösung war, das Dokument in eine obere und eine untere Hälfte aufzuteilen. Daher bin ich jetzt bei vier .png-Dateien angekommen.
7.6./9.6.25.
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